Die Argumente

Als Bauherr oder Real-Estate-Projektentwickler lohnt es sich mehr denn je, die Errichtung nachhaltiger Passiv-Bürogebäude in Betracht zu ziehen. Dafür sprechen eine Reihe wirtschaftlicher und finanzieller Vorteile:

Schlanke Gebäude

Die Errichtung von Passivhaus-Bürogebäuden kann mit geringeren Investitionskosten verbunden sein als die konventioneller Bürobauten. Der Grund: Durch die Verschlankung der Gebäudetechnik, insbesondere der Heizungs- und Lüftungstechnik sowie durch die gleichzeitige Nutzung der Lüftung zum Wärme- und Kältetransport sind hohe Kosteneinsparungen möglich. Das Gebäudetechnikkonzept, das auf aktive Kühlsysteme verzichtet, setzt dabei auf Vereinfachung durch integrale Planung.

Geringere Energie- und Betriebskosten

Aufgrund eines extrem niedrigen Energieverbrauchs weisen Passivhaus-Bürogebäude deutlich geringere Betriebskosten als konventionelle Bürobauten auf. Deshalb kennzeichnen sie niedrigste Primärenergieverbräuche für Gebäudetechnik und Bürobetrieb. Durch Verzicht auf ein Klimaanlagensystem sind weitere Einsparungen, etwa der Instandhaltungs- und Wartungskosten, möglich. Das führt zu höheren Erträgen im Festmietbereich.

Trendsetter

Passivhaus-Bürogebäude können den Wunsch vieler Mieter nach nachhaltigeren Büros erfüllen, den diese imagewirksam für sich einsetzen können. Darüber hinaus setzen sie Maßstäbe im Hinblick auf Nutzerkomfort und -akzeptanz.

Integrale Planung

Zur optimalen Gesamtabstimmung der Systeme erfordern Passivhaus-Bürogebäude einen integralen Planungsansatz. Dadurch bedingte Mehraufwendungen lassen sich durch eine intelligente und optimale Gesamtplanung unter Realisierung der erwähnten Kostensenkungspotentiale abfangen oder sogar überkompensieren. Aufbauend auf der intensiven Planung und aufgrund der optimalen Gesamtabstimmung von Architektur und Technik gestaltet sich die Bauausführung einfacher.

Architektur: Benthem Crouwel, Aachen/Amsterdam
Architektur: Benthem Crouwel, Aachen/Amsterdam